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Wieviel Milch gibt eine Kuh am Tag? Wozu wird das Gerät mit dem eigenartig klingenden Namen „Kardatsche“ verwendet? Wie fühlt sich frisch gemähtes Heu an? Spannende Antworten auf diese und andere Fragen gibt der neu errichtete um ab Sommer 2006 geöffnete
Vierjahreszeiten-Wanderweg am Hahnenkamm.
Bei diesem innovativen Projekt stellt Kitzbühel Tourismus den landwirtschaftlichen Lauf des Jahres in den Mittelpunkt. Direkt mit der Hahnenkammbahn erreichbar, wurde ein
leicht begehbarer Weg für alle Sinne konzipiert. Die vier Stationen, jeweils zu einer Jahreszeit, locken die Besucher zum Hören und Schauen, zum Riechen und Tasten.
Die Frühlings-Station steht unter dem Motto „Milch“. Auf den Spuren der Milchstraße wird der Weg von der Kuh in die Milchpackung erforscht. Am Melkstand können die eigenen Fähigkeiten als Bauer unter Beweis gestellt werden. Es ist gar nicht so einfach von Hand zu melken...
Weiter geht es zur Station, die ganz dem Heu gewidmet ist. Wer mit eigenen Kräften ein Heumännchen aufgestellt hat, darf sich anschließend im Heubett in die Tiroler Sagenwelt entführen lassen.
Der Herbst riecht nach dem wohligen Duft von Holz. Dass dieser Werkstoff genial ist, wussten unsere Vorfahren schon lange. Neben alten Holzhäusern und Schindeldächern, gehören Holzzäune zum typischen Bild einer Tiroler Landschaft. Der Vierjahreszeiten-Wanderweg hat alte Zaunbauweisen wieder aufleben lassen und einige Modelle zum Anschauen errichtet.
Schließlich angelangt bei der Station des Winters wird dem Besucher bäuerliches Handwerk nahegebracht. Vom Korbflechten über Spinnen bis zum Schnitzen werden alte Techniken vermittelt und verschiedene Materialien laden zum Angreifen ein.
Ab Sommer 2006 können Alt und Jung den Vierjahreszeiten-Wanderweg am Hahnenkamm / Panoramaweg bei kostenlosem Eintritt selber entdecken oder nehmen teil an einer der regelmäßigen Führungen im Rahmen des kostenlosen Kitzbüheler Wanderprogrammes. |